Mittwoch, 9. April 2008

my first mussels ever

Nach der Uni hat uns Mei, unsere Mitbewohnerin, bekocht – sie ist nämlich Köchin! Ich war sehr gespannt und dachte eigentlich, dass mir die wohl nicht schmecken werden. Im Foodtown haben wir ein paar Green Mussels und Pipi-Muscheln gekauft. Die waren so billig, 3 Dollar das Kilo, und das ist eher noch teuer hier. Mei selbst wollte gar nichts probieren, da sie sagt, dass sie die jeden Tag im Restaurant hat und mittlerweile nicht mehr essen kann… Tja, bei meiner ersten war ich sehr skeptisch, wusste ja nicht mal, wie ich die essen sollte. :) Nur noch ein paar Fäden in der Mitte entfernen, in die Soße eintauchen und – auch wenn sie echt eklig aussehen – ab in den Mund damit. Yummy! War echt lecker!

Samstag, 29. März 2008

Piha Beach

Samstag Vormittag und auch ziemlich viel vom Nachmittag war ich am Piha Beach, dem Surfer-Mekka Aucklands. Die Uni hatte den Trip organisiert, nur leider hat sich die Sonne die ganze Zeit über nicht blicken lassen. Der Strand ist aber geil. Schwarz-weißer feiner, warmer Sand, ein Felsbrocken in der Mitte, auf den man hoch laufen kann und von dem aus man eine wunderschöne Sicht aufs Meer hat. Das Meer war voller Surfer, war echt cool, die mal in Action zu sehen, aber zum Ins-Meer-Gehen way too cold…

Piha Beach

Dabei hätte ich mich lieber an meine assignments setzen sollen. Haben fürs mid-semester break einen Flug auf die Südinsel gebucht. Das heißt noch 6 Stück bis zu den Ferien.

Dienstag, 25. März 2008

Zu Besuch bei Frodo

Sind ganz früh am Morgen aufgestanden, um Hobbiton zu besuchen. Die Tour geht in der Weltmetropole Matamata los. Von dort aus geht’s erstmal mit dem Bus über ewige Grashügellandschaften. Mitten auf dem Gelände sind dann die Hobbithöhlen. Viele davon wurden aus Copyrightgründen schon abgerissen, ein paar waren allerdings noch übrig, da es während dem Abriss zu regnen angefangen hatte.

Frodos Schuppen

Die Tour war echt witzig, auf dem Gelände waren Fototafeln vom Dreh aufgestellt, und unsere Führerin hat Hobbiton wieder zum Leben erweckt. In den Höhlen wohnten sogar noch richtige Hobbits. Das sind putzige weiße Pelztierchen auf vier Beinen, die machen Mähhh. Das ist im Film gar nicht so rübergekommen.

Hobbiton - nun von Schafen bewohnt

In Frodos Höhle

Wir haben dann sogar gesehen, wie’s ausschaut, wenn so ein Hobbit beim Friseur ist! Anschließend hat uns der Friseur Milchfläschchen in die Hand gegeben. Dann sind die Hobbit-Kinder wie in den Schlachten im Film auf uns losgestürmt. Der größte Hobbit hat sich gleich auf die Katha gestürzt und ist an ihr hochgesprungen, doch die war schon mit der Fütterung des kleinen Angeber-Hobbits beschäftigt. Als dieser dann satt war, hat er sich gleich zur Fotosession in Pose geworfen.

Das kleine Angeber-Hobbit beim Posen

Anschließend gings wieder heim, diesmal ins neue Zuhause. Da wir nun gleich neben dem Einkaufscenter wohnen, mussten wir diesen Vorteil gleich ausnutzen. Dort gabs die billigste Melone in Neuseeland. Für gerademal 8 Cent konnten wir ein Viertel erstehen. Die Kassiererin war erst etwas erstaunt, da die anderen Stücke auch fast 20mal so viel kosten, sie hat’s uns aber trotzdem verkauft.

Wassermelone zu neuseeländischen Preisen

Jetzt hat uns erstmal der Unialltag wieder...

Montag, 24. März 2008

Wandern, die Zweite

Wussten nicht so recht, ob wir den Tongariro-Crossing von der anderen Seite reingehen sollten oder zu so Wasserfällen laufen sollten. In der Touristeninfo haben sie uns dann aber auf einen anderen Trip geschickt. Auch Teil eines einwöchigen Wanderwegs, des Northern Circuits.

Auf den Pfaden des Northern Circuit - im Hintergrund wieder Mt. Doom

War sehr schön. Hinweg über Wälder und neben einem Flüssle, auch hier siehts nach jeden 100 Metern komplett anders aus. Amazing! Unser erstes Ziel waren die Taranaki Falls, ein schöner hoher Wasserfall.

Taranaki Falls mit Mefu und Regenbogen

Sind dann hoch und noch weiter, sollten eigentlich noch auf so Seen sehen können, aber das haben wir nicht geschafft, so dass wir irgendwann wieder umgedreht sind. Auf dem Rückweg haben wir eine andere Route eingeschlagen, konnten somit den Wasserfall von oben begutachten.

So hoch - Über dem Wasserfall

Der Rückweg war zwar weniger spektakulär, dafür auch nicht so auf und ab – unsere Füße haben es uns gedankt. Deswegen werden sich auch die Japaner mit den FlipFlops und goldenen Ballerinas, die uns unterwegs begegnet sind, für diesen entschieden haben. Sind anschließend gleich weitergefahren nach Waitomo und haben uns dort die Glowwormcaves angesehen. Die waren cool. Erst zu Fuß ein bisschen in den Höhlen, noch ohne Glühwürmchen, dann in ein Schiff gestiegen, das der Führer nur lenkt, indem er sich an verschiedenen Schnüren entlanghangelt. War cool, weil so leise. Da hingen überall Larvenfäden runter. Uns hat er erzählt, dass hautpsächlich die Larven glühen, um Insekten anzulocken. Der Claudine (aus der Uni) haben sie erzählt, dass nur die Exkremente leuchten. Wir wollten beide lieber die uns erzählte Version glauben. Die wissen schon, warum sies so erzählt haben :) Die befinden sich mehrere Monate im Larvenstadium, doch wenn die „erwachsen“ sind, pflanzen sie sich nur fort und werden dann von ihrer eigenen Waffe, dem Licht, außerhalb der Höhle angelockt, wo sie dann nur noch ein paar Tage leben.
Nach den Caves sind wir noch weitergefahren, da wir am nächsten Morgen heim mussten, aber auch noch Hobbiton besuchen wollten. Haben uns in Matamata, in dem man die Tickets für die Tour kaufen muss, auf nen Holidaypark gestellt. Der war auch cool, auf der einen Seite Campingplatz, relativ klein, auf der anderen Seite Hot Water Springs in kleineren Pools, zu denen man vom Campingplatz aus freien Zutritt hatte. Haben wir auch gleich genossen. Ein Hammer Tag. Hammer schön und viel und anstrengend.

Sonntag, 23. März 2008

Osterhasi am Mt. Doom

Von Taupo aus gings nun nach Süden, am Lake Taupo entlang. Dann die erste große Wanderung. Wir sind allerdings erst recht spät angekommen und haben daher nur noch den halben Tongariro Crossing gemacht, den dafür zweimal. Die Landschaft ist faszinierend, da ziemlich abwechslungsreich. Endstation war an den Soda Springs, ein Wasserfall gegenüber vom Mt. Ngaurohoe (Schicksalsberg im Herrn der Ringe).

Schicksalsberg

Beim Wandern

Der Berg schaut ziemlich wüst aus, ist ein ziemlich junger Vulkan, drumrum ist alles karg und schwarz. Dafür blüht hundert Meter weiter wieder alles. Anschließend hat der Mefu nach einer bergziegengleichen Hochgebirgskletterei noch ein Skelett gefunden von einem Bären oder einem Gorilla oder so.

Gefunden beim Wandern - Weiß jemand, was das ist?

Osterhasen im Gebirge

Auf dem Nachhauseweg hat der Weihnachtsmann dann Ostereier versteckt und n Schokohasi. Ganz schön schwer zu finden.

Samstag, 22. März 2008

Rotorua

Nach dem Aufstehen musste der Mefu erstmal ins Filmstudio, einen Werbespot für den örtlichen Müslihersteller drehen. Dabei ist dann ein wunderschönes Plakat rausgekommen. Mmmh, Müsli!

Der lange Löffel und der Mefu

Anschließend gings dann nach Tewhakarewarewatangaoteopetauaawahiao. Dort gabs n Haufen Schwefel, der ausm Boden kam und Koch-Schlamm.

Thermal Village

Mittags gabs noch ne traditionelle Maori-Touristen-Vorführung. Abends haben wir dann noch die Huka Falls angeschaut und dann im Luxus-Campingplatz in Taupo residiert. Dort gabs sogar n Pool, n Kinderspielplatz und n Hüpfdingens.

Maoris in Action

Freitag, 21. März 2008

Ab in den Süden

Haben uns über das Osterwochenende einen schnuckligen Campervan ausgeliehen. Autofahren war ganz cool, in Auckland war wenig los, da Karfreitag. Dann gings auf den Highway und Richtung Süden. Unterwegs haben wir am selbsternannten Teer-Beach gehalten. Blöderweise haben wir auf nem Haufen flüssigem Teer geparkt und alles ins Auto geschmiert -> viele vergnügliche Reinigungsstunden. Abends sind wir in Rotorua erstmal zum Touristeninformationszentrum. Das hatte allerdings schon zu. Dafür hat der Mefu dann ein paar Neuseeländern gezeigt wie man auf der rechten Seite Auto fährt. Die fandens ganz lustig. War glücklicherweise auch nicht viel los. Anschließend gings nur noch auf den Campingplatz direkt am See.

Sonntag, 16. März 2008

BBQ oder Der Preis des Abenteuers

Heute veranstaltete die UoA ein BBQ am Long Beach, dem Strand, an dem man angeblich die besten BBQs Aucklands abhalten können soll. Naja, es gab Würstle auf ungetoasteten Sandwichscheiben mit Ketchup oder Senf, so wie man das von der Uni-Orientation kennt, immerhin waren die Würste nicht ganz so eklig. Dazu gabs Säfte, Äpfel und Chips en masse. Am Strand selbst lagen nur vom Meer angeschwemmter Abfall und tausend Möwen rum. Haben also ein wenig auf der Wiese gechillt, bald kam sogar wieder die Sonne raus. Mefu haben sie dann mit Fußballspielen beschäftigt, während ich beschloss doch ins Wasser zu gehen. Neben der großen, dreckigen Schwimmer- war noch so ne kleine Schiffsbucht. Doch Schwimmen war da nicht wirklich, habe mir ständig die Beine und v.a. die Knie angehaut. Doch am Rand entlang waren so schöne Felsen, da wollte ich unbedingt hin, deswegen hab ich meinen schmerzvollen Weg fortgesetzt. Auf den Felsen sind schon ein paar andere rumgeklettert, die kamen aus der Nähe Hamburgs, haben uns dann auf einem kleinen Felsvorsprung niedergelassen, war echt cool da. Ziemlich hohe Wellen von Zeit zu Zeit… Aber irgendwann mussten wir dann auch wieder zurück, also wieder über die schmerzenden Felsen und anschließend einen weiten Bogen über die große Bucht zurück schwimmend. An Land angekommen konnte ich dann nimmi laufen - wie sich später rausstelle, war mein Fuß ganz zerrissen, nur kleine Ritze, aber da waren überall Felsstücke oder Sand drin und die wollten einfach nicht mehr raus. :( Eine Runde Mitleid bitte… :)

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