Samstag, 15. März 2008

Waiheke Island

Am heutigen Samstag haben wir uns via Schiff auf den 35minütigen Weg nach Waiheke Island gemacht. Nachdem die erste Explorer Tour um 10 Uhr bereits ausgebucht war, haben wir die um 12 genommen. Sind allerdings trotzdem mit dem früheren Schiff rüber, sehr schöne Fahrt, auch wenn ich keinen Rock anziehen hätte sollen… :) Dort angekommen, wussten wir nicht so recht wohin, gab auch keine weiteren Informationen. Draußen auf dem Parkplatz haben wir ein Schild gefunden „20 min. walk to Oneroa Village“. Ohne zu wissen was das ist, aber weil es schnell gehen sollte, sind wir durch nen netten Weg wie im Dschungel nach Oneroa gelaufen. Unterwegs haben wir nur eine Spinne und eine kaputte Brücke getroffen. Am Ende angekommen, wussten wir immer noch nicht, was und wo Oneroa ist. Erst nach ner Weile haben wir gemerkt, dass es ein Stadt- bzw. Inselteil ist, sozusagen das "Zentrum". Immerhin haben wir eine Information Site ausfindig machen können, die Dame hat uns dann den Onetangi Beach und nen Weinhang empfohlen. Haben uns noch ein wenig im kleinen Oneroa umgesehen, Wegzehrung gekauft und sind schließlich mit dem Bus zur Fähre zurück, um den Explorer Bus zu kriegen. Die Tour selbst war ziemlich gut und wohl auch das Wichtigste, was man in Waiheke machen sollte (außer an den Strand gehen). Denn irgendwie gibt’s auf der Insel tatsächlich wenig und wenn, dann ist alles verstreut. Wenn überhaupt mit dem Bus erreichbar, dann kommt der nur alle Stunde, das heißt, wenn man schnell aussteigen will, um was zum Essen zu kriegen, kann man nicht gleich weiter… Der Busfahrer hat uns in seinem quietschenden Bus über sehr, sehr steile Berge auf und ab gefahren, zu netten Aussichtsplätzen, von denen man quasi paradiesische Fotos schießen kann und an ein Restaurant am Strand. Erst einmal ein Eis geschnappt – für den Hunger – und dann Meer geguckt und ein bisschen geplantscht.

Bucht auf Waiheke

Ein Magnum am Meer

Wir wussten nicht, dass die Tour damit schon zu Ende war, deswegen sind wir wieder mit nach Oneroa gefahren. Dort war es dann schon 3, wir wirklich sehr hungrig, haben gott sei Dank einen Laden zum Essen gefunden: Fish `n`Chips, mit denen wir dann zu einem netten Bänklein mit Panorama-Blick über eine Bucht gelaufen sind. Blöderweise sind die Busse an die Strände schon abgefahren, so dass wir erst in Onetangi ankamen, als der Himmel zuzog. Den ganzen Tag wars schönes Wetter, doch beim Schifffahren und im Dschungel hab ich nen Pulli gebraucht und im Bus war auch keine Sonne. Das war bisschen blöd, aber wir sind trotzdem baden gegangen und auch n Weilchen geblieben.

Mefu am Onetangi Beach

Sonnenuntergang am Onetangi Beach

Haben noch n paar Muscheln gesammelt, weil der Bus mal wieder so lange gebraucht hat und dann schon im Dunkeln wieder mit der Fähre zurück.

Sonntag, 9. März 2008

Noho Marae und erstes Mal Meer

Glücklicherweise gabs erst um 11 Frühstück, danach noch ein Abschlusstreffen, auf dem jede Nation ein Lied aus ihrer Heimat vortragen sollte, wir haben die Drei Chinesen mit dem Kontrabass performt, mit e, i und ö. Am lustigsten waren die 2 Französinnen, die ein Schreilied performt haben und anschließend Maoris gegen internationale Studenten antreten haben lassen. Die Maoris haben ja ein gewaltiges Stimmorgan, aber wir waren auch gar nicht schlecht. Waren ja auch ein paar mehr Studenten da… Spätestens jetzt war auch beim Letzten die Stimme weg. Noch n Abschlussfoto und dann heim, Sachen auspacken, Badesachen einpacken und an den Mission Bay fahren, Kobus hat uns gefahren, unterwegs noch auf so nen Hügel, von dem aus man schön das Meer sehen kann und dort dann die anderen Deutschen der Hütte getroffen. Es war das erste Mal BADEN IM MEER!!! So cool. Auch hier gings weit rein, aber nicht ganz so wie in Devonport. Sehr salziges Wasser und ich bin das erste Mal braun geworden :) Insgesamt war ich sehr froh, auf das Wochenende gegangen zu sein, einfach super was die Uni für Aktionen anbietet. Somit konnte ich endlich die Maori-Kultur hautnah kennenlernen und sogar selbst Teil davon sein. Eine Kultur, die so offen und gastfreundlich ist…

Samstag, 8. März 2008

Noho Marae oder Let’s sing

Es sollte der Tag des Gesangs werden. Haben so viele Lieder eingeübt, unter anderem auch das stick game gelernt, einen poi gebastelt, mit dem die Frauen den Haka der Männer begleiten, und damit einen etwas dämlichen Tanz eingeübt. Ansonsten haben wir gesungen und gesungen und gesungen und aus so ner Art Palmblättern Rosen und Häkkisäkks gebastelt. Am Abend gabs dann ein Konzert mit all den eingeübten Liedern als Dank für die Maoris und die Unimitarbeiter. Richtig cool war die Haka-Performance der Boys! Zum Abendessen gabs reichlich neuseeländische Küche, auch wenns nicht allzu viel ungewohnte Sachen gab. Kurkuma, süße Kartoffel, viel Chicken, Beef, Salate und diese berühmte Nachspeise, deren Name ich leider nicht mehr weiß, dieses Baiser und ganz viel Eis und supersüße Brownies. Abends sind wir alle in das Edinburgh Castle gewandert. Auch hier wars sehr schön, einfach Wahnsinn wie gut die Maoris immer drauf sind, war auch ne live Coverband da und wir haben die ganze Nacht getanzt. Gott sei Dank gabs anschließend noch reichlich in der Küche zu Essen, der Nudelsalat war göttlich und das Baguette auch so lecker wie lange nicht mehr :)

Freitag, 7. März 2008

Noho Marae: Maori-Hütte

Am nächsten Morgen musste ich schon wieder um 8 in der Uni sein, anschließend gings gleich weiter in die Hütte, die gleich neben der Uni liegt. Zum Abendessen gab’s erstmal ein großes Buffett, zu dem jeder ein Gericht aus seiner Heimat beigetragen hat. Sehr cool. Wir Deutschen haben Kartoffelsalat gemacht, dessen Herkunft uns allerdings ein paar Kiwis streitig machen wollten. Keine Ahnung, wo er herkommt, aber nicht aus Neuseeland… :) Abends sind wir dann auf das Black Seeds Konzert auf dem Campus gegangen. Musik war ok, aber nicht so der Brüller, war so froh, als ich endlich Schlaf bekommen habe. Haben alle in einer schönen Hütte geschlafen mit Skulpturen aus den verschiedenen Regionen Aotearoas und einem Regenbogen an der Decke, der die verschiedenen Teile der Erde darstellt. War schön, die ganzen Maori-Skulpturen erklärt zu bekommen, dann kann man auch gleich mehr damit anfangen.

Donnerstag, 6. März 2008

Ausflug nach Devonport

Nach der Uni am Morgen sind wir mit dem Schiff nach Devonport, einem Stadtteil Aucklands, gefahren. Dort ein bisschen bei den Shops vorbeigeguckt, einen leckeren chocolate x bun gegessen und dann auf den höchsten Punkt der Insel, Mt Victoria, von dem aus man wunderbare Sicht auf Auckland und die Inseln rundherum hat.

Blick von Devonport auf CBD

Strand in Devonport

Von dort aus sind wir dann an einen der Strände Devonports gelaufen, erstes Mal am Meer!!! Doch da ziemlich viele Wolken am Himmel hingen, war es auch recht kalt. Todesmutig bin ich in meinen Bikini geschlüpft und ins Wasser gelaufen und gelaufen und gelaufen, doch das Wasser ging uns einfach nicht weiter als bis zu den Schenkeln. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr, Mefu ist noch weitergelaufen, ich wieder zurück. Hab n paar Fotos geschossen, um die Entfernung zu dokumentieren:

Mefu beim Ins-Wasser-Laufen

Eine Schifffahrt die ist schön - Harbour Bridge

Anschließend sind wir wieder mit der Fähre über das schöne Meer zurück. Bin dann gleich weiter in die Brooklynbar zum International Welcome Day der Uni. War sehr lustig dort, eingangs gabs für jeden ne Frage mit Neuseelandbezug, nach deren Beantwortung man ein Beer oder Wine for free erhalten hat. Ich weiß nicht mehr, wie viele Fragen ich beantwortet habe, war wohl eine zu viel.

Samstag, 1. März 2008

Wer hat eine Wohnung für uns?

Weiter geht’s mit Wohnungssuche. Nach vielen erfolglosen SMS (so macht man das hier) sind wir schließlich für drei Wochen zu Kobus gezogen. Die Wohnung war schön, mit Pool und Gym, Kobus auch (er ist ein Model:)) allerdings mussten wir jeden Tag stundenlang in die Uni laufen, was auf Dauer doch ein wenig ungut war.
Deswegen sind wir anschließend in unsere jetzige Wohnung gezogen, die noch viel cooler ist. Das ist ne komische Geschichte: die Wohnung war eine der ersten für die wir uns beworben haben. Hatten schon einen Wohnungsbesichtigungstermin ausgemacht, zu dem wir uns in einem Café treffen wollten. Die Tage vor dem Treffen kamen massenhaft völlig unverständliche SMS mit Fragen allerlei Art. Ob wir auch reif genug seien und so… Tja, und zum Treffen erschien der gute Herr dann einfach nicht. Auf Anfrage schrieb er, dass wir ihm nicht genehm seien und das Treffen geplatzt sei. Wir bestellten uns erstmal einen Kaffee und suchten dann im örtlichen Anzeigenblatt nach weiteren Wohnungen. Währenddessen machte uns ein älterer Herr auf das Blackboard des Cafés aufmerksam. Eine coole Anzeige war dort, 15. Stock, mit Blick aufs Meer, gleich neben dem Café. Haben schon gescherzt, dass das bestimmt die gleiche Wohnung ist, aber nein, andere Handynummer und da gibt es ja soo viele. War leider schon belegt. Tage später schauten wir nochmals aufs Blackboard und wussten vor lauter SMS-Schickerei gar nicht mehr, was mit der Wohnung war. Die war nämlich nur 3 Wochen lang belegt, meldeten uns also noch einmal und konnten auch gleich vorbeischauen. Mei, eine sehr redselige und quicklebendige Asiatin machte uns auf und führte uns durch die schöne große Wohnung mit herrlichem Blick aufs Meer und zwei Balkonen in Richtung Meer und Stadt. Als schließlich der Vermieter eintrat, kam er uns irgendwie bekannt vor. Es stellte sich heraus, dass er der Mann war, der uns auf das schwarze Brett aufmerksam gemacht hatte.
Er hatte noch andere Interessenten und wollte uns am Abend Bescheid geben. Schließlich kam dann die SMS mit der Zusage, unglaublich. Aber o nein, der Name war der gleiche wie der von dem komischen Typ, und die Wohnung liegt im gleichen Gebäude, und sogar im gleichen Stock. Naja. Er hätte also auch gleich beim ersten Treffen erscheinen können und uns eine Zusage geben können. Das hätte uns viel Zeit gespart… Er weiß übrigens noch immer nicht, wer wir sind. Ist auch gut so :)

Donnerstag, 28. Februar 2008

Mefu hat keine Orientation Week

Bezüglich der Uni musste ich mich hier doch ziemlich umstellen. Die Leute sehen hier alles viel lockerer, was seine positiven Seiten hat. Beispielweise so etwas wie Deadlines für die Abgabe für Übungsblätter gibt’s hier nur auf dem Papier, meist wissen die Profs selber nicht so recht, wann Abgabe ist. Auch die Übungsblätter selbst bekommen wir immer dann, wenn der Prof mal wieder ein wenig Zeit für uns gefunden hat, was schon ein wenig dauern kann.
Die Qualität der Vorlesungen ist hier sehr unterschiedlich. „Advanced Partial Differential Equations” ist hier eine abgespackte Version der PDE-Vorlesung in Deutschland. Auch „Advanced Quantum Mechanics“ ist vom Niveau nicht allzu hoch angesiedelt, auch wenn hier alle Panik haben vor der Vorlesung. Der Stoff ist irgendwo zwischen QM I und QM II in Augsburg. Vom Stil her sind die Vorlesungen völlig anders als in Augsburg. Hier wird eher wenig wert gelegt auf saubere Beweise, die Profs vermitteln eher einen groben Überblick, Details muss man sich selber aneignen. Die Chaostheorie-Vorlesung z.B. ist eher ein Überblick über diverse Paper und Lehrbücher, alles wird kurz angerissen, lesen kann man zuhause. Die Vorlesung besticht allerdings durch den einmaligen Prof. Mathematiker in seiner eigenen Welt...
Hier gibt’s auch die Möglichkeit ein „Reading Paper“ zu machen, sprich man liest was und muss am Schluss eine Zusammenfassung schreiben und ein Referat halten. Theoretisch trifft man sich auch noch wöchentlich mit seinem Betreuer, um Fragen zu klären, meiner ist allerdings bis Anfang Juli in Deutschland, was die Sache doch erheblich erschwierigt.
Ein großer Unterschied ist auch, dass hier die Studenten alle selber vor sich hinarbeiten, gemeinsam Übungsblätter bearbeiten gibt’s hier kaum. Aber zumindest kann man sich in den Park die Sonne legen, wenn nicht gerade wieder ein Regensturm heranzieht, was hier in wenigen Minuten wie aus dem Nichts passieren kann.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Beginn Orientation Week

Bei unserer ersten Stadterkundung sind wir dann auch gleich an unseren Unis vorbeigekommen.
Die AUT ist ein wenig seltsam, da Communication Studies in einem Hochhaus mittlerer Größe liegt, welches überhaupt nicht nach Uni aussieht. Das ist wie ein Wohnhaus, man läuft rein und das einzige was man sieht, ist ein Lift. Was allerdings am Schlimmsten ist: es gibt keine Mensa! Die Leute sind aber alle furchtbar nett und hilfsbereit und die Dozenten kümmern sich alle persönlich um einen. Das International Office unternimmt hier auch ziemlich viele Aktionen: Barnächte, Maori-Hütte, Kaffeekränzchen, Ausflüge, z.B. an den Strand, zum Einkaufen…

Uni unter chinesischem Neujahrsfeuerwerk

Vom Stoff her ist es gemischt. Habe ein paar gute Kurse: Visual Communication, in welchem es eigentlich nur ums Erlernen von Photoshop geht. Ist ganz gut, das Ganze mal von Grund auf richtig zu lernen… Creative Industries ist auch gut, auch wenn wir uns noch nicht ganz sicher sind, um was es da eigentlich geht :) Naja, kreative Industrie halt… Mein dritter Kurs ist auch ok, Moving Image Production. Wir lernen filmen und schneiden :) Naja, ich wünschte manchmal, ich hätte mich im dritten Jahr eingeschrieben. Mein letzter Kurs, Studio Production, ist nämlich ööööööde. Jede Woche im Studio, jede Woche das Gleiche… Klingt irgendwie nach ziemlich wenig Arbeit, ich weiß nicht, was ich falsch mache, aber ich hab hier so viel zu tun. Jede Woche Hausarbeiten und irgendwelche Arbeiten abgeben.

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