auf reisen

Dienstag, 25. März 2008

Zu Besuch bei Frodo

Sind ganz früh am Morgen aufgestanden, um Hobbiton zu besuchen. Die Tour geht in der Weltmetropole Matamata los. Von dort aus geht’s erstmal mit dem Bus über ewige Grashügellandschaften. Mitten auf dem Gelände sind dann die Hobbithöhlen. Viele davon wurden aus Copyrightgründen schon abgerissen, ein paar waren allerdings noch übrig, da es während dem Abriss zu regnen angefangen hatte.

Frodos Schuppen

Die Tour war echt witzig, auf dem Gelände waren Fototafeln vom Dreh aufgestellt, und unsere Führerin hat Hobbiton wieder zum Leben erweckt. In den Höhlen wohnten sogar noch richtige Hobbits. Das sind putzige weiße Pelztierchen auf vier Beinen, die machen Mähhh. Das ist im Film gar nicht so rübergekommen.

Hobbiton - nun von Schafen bewohnt

In Frodos Höhle

Wir haben dann sogar gesehen, wie’s ausschaut, wenn so ein Hobbit beim Friseur ist! Anschließend hat uns der Friseur Milchfläschchen in die Hand gegeben. Dann sind die Hobbit-Kinder wie in den Schlachten im Film auf uns losgestürmt. Der größte Hobbit hat sich gleich auf die Katha gestürzt und ist an ihr hochgesprungen, doch die war schon mit der Fütterung des kleinen Angeber-Hobbits beschäftigt. Als dieser dann satt war, hat er sich gleich zur Fotosession in Pose geworfen.

Das kleine Angeber-Hobbit beim Posen

Anschließend gings wieder heim, diesmal ins neue Zuhause. Da wir nun gleich neben dem Einkaufscenter wohnen, mussten wir diesen Vorteil gleich ausnutzen. Dort gabs die billigste Melone in Neuseeland. Für gerademal 8 Cent konnten wir ein Viertel erstehen. Die Kassiererin war erst etwas erstaunt, da die anderen Stücke auch fast 20mal so viel kosten, sie hat’s uns aber trotzdem verkauft.

Wassermelone zu neuseeländischen Preisen

Jetzt hat uns erstmal der Unialltag wieder...

Montag, 24. März 2008

Wandern, die Zweite

Wussten nicht so recht, ob wir den Tongariro-Crossing von der anderen Seite reingehen sollten oder zu so Wasserfällen laufen sollten. In der Touristeninfo haben sie uns dann aber auf einen anderen Trip geschickt. Auch Teil eines einwöchigen Wanderwegs, des Northern Circuits.

Auf den Pfaden des Northern Circuit - im Hintergrund wieder Mt. Doom

War sehr schön. Hinweg über Wälder und neben einem Flüssle, auch hier siehts nach jeden 100 Metern komplett anders aus. Amazing! Unser erstes Ziel waren die Taranaki Falls, ein schöner hoher Wasserfall.

Taranaki Falls mit Mefu und Regenbogen

Sind dann hoch und noch weiter, sollten eigentlich noch auf so Seen sehen können, aber das haben wir nicht geschafft, so dass wir irgendwann wieder umgedreht sind. Auf dem Rückweg haben wir eine andere Route eingeschlagen, konnten somit den Wasserfall von oben begutachten.

So hoch - Über dem Wasserfall

Der Rückweg war zwar weniger spektakulär, dafür auch nicht so auf und ab – unsere Füße haben es uns gedankt. Deswegen werden sich auch die Japaner mit den FlipFlops und goldenen Ballerinas, die uns unterwegs begegnet sind, für diesen entschieden haben. Sind anschließend gleich weitergefahren nach Waitomo und haben uns dort die Glowwormcaves angesehen. Die waren cool. Erst zu Fuß ein bisschen in den Höhlen, noch ohne Glühwürmchen, dann in ein Schiff gestiegen, das der Führer nur lenkt, indem er sich an verschiedenen Schnüren entlanghangelt. War cool, weil so leise. Da hingen überall Larvenfäden runter. Uns hat er erzählt, dass hautpsächlich die Larven glühen, um Insekten anzulocken. Der Claudine (aus der Uni) haben sie erzählt, dass nur die Exkremente leuchten. Wir wollten beide lieber die uns erzählte Version glauben. Die wissen schon, warum sies so erzählt haben :) Die befinden sich mehrere Monate im Larvenstadium, doch wenn die „erwachsen“ sind, pflanzen sie sich nur fort und werden dann von ihrer eigenen Waffe, dem Licht, außerhalb der Höhle angelockt, wo sie dann nur noch ein paar Tage leben.
Nach den Caves sind wir noch weitergefahren, da wir am nächsten Morgen heim mussten, aber auch noch Hobbiton besuchen wollten. Haben uns in Matamata, in dem man die Tickets für die Tour kaufen muss, auf nen Holidaypark gestellt. Der war auch cool, auf der einen Seite Campingplatz, relativ klein, auf der anderen Seite Hot Water Springs in kleineren Pools, zu denen man vom Campingplatz aus freien Zutritt hatte. Haben wir auch gleich genossen. Ein Hammer Tag. Hammer schön und viel und anstrengend.

Sonntag, 23. März 2008

Osterhasi am Mt. Doom

Von Taupo aus gings nun nach Süden, am Lake Taupo entlang. Dann die erste große Wanderung. Wir sind allerdings erst recht spät angekommen und haben daher nur noch den halben Tongariro Crossing gemacht, den dafür zweimal. Die Landschaft ist faszinierend, da ziemlich abwechslungsreich. Endstation war an den Soda Springs, ein Wasserfall gegenüber vom Mt. Ngaurohoe (Schicksalsberg im Herrn der Ringe).

Schicksalsberg

Beim Wandern

Der Berg schaut ziemlich wüst aus, ist ein ziemlich junger Vulkan, drumrum ist alles karg und schwarz. Dafür blüht hundert Meter weiter wieder alles. Anschließend hat der Mefu nach einer bergziegengleichen Hochgebirgskletterei noch ein Skelett gefunden von einem Bären oder einem Gorilla oder so.

Gefunden beim Wandern - Weiß jemand, was das ist?

Osterhasen im Gebirge

Auf dem Nachhauseweg hat der Weihnachtsmann dann Ostereier versteckt und n Schokohasi. Ganz schön schwer zu finden.

Samstag, 22. März 2008

Rotorua

Nach dem Aufstehen musste der Mefu erstmal ins Filmstudio, einen Werbespot für den örtlichen Müslihersteller drehen. Dabei ist dann ein wunderschönes Plakat rausgekommen. Mmmh, Müsli!

Der lange Löffel und der Mefu

Anschließend gings dann nach Tewhakarewarewatangaoteopetauaawahiao. Dort gabs n Haufen Schwefel, der ausm Boden kam und Koch-Schlamm.

Thermal Village

Mittags gabs noch ne traditionelle Maori-Touristen-Vorführung. Abends haben wir dann noch die Huka Falls angeschaut und dann im Luxus-Campingplatz in Taupo residiert. Dort gabs sogar n Pool, n Kinderspielplatz und n Hüpfdingens.

Maoris in Action

Freitag, 21. März 2008

Ab in den Süden

Haben uns über das Osterwochenende einen schnuckligen Campervan ausgeliehen. Autofahren war ganz cool, in Auckland war wenig los, da Karfreitag. Dann gings auf den Highway und Richtung Süden. Unterwegs haben wir am selbsternannten Teer-Beach gehalten. Blöderweise haben wir auf nem Haufen flüssigem Teer geparkt und alles ins Auto geschmiert -> viele vergnügliche Reinigungsstunden. Abends sind wir in Rotorua erstmal zum Touristeninformationszentrum. Das hatte allerdings schon zu. Dafür hat der Mefu dann ein paar Neuseeländern gezeigt wie man auf der rechten Seite Auto fährt. Die fandens ganz lustig. War glücklicherweise auch nicht viel los. Anschließend gings nur noch auf den Campingplatz direkt am See.

Samstag, 15. März 2008

Waiheke Island

Am heutigen Samstag haben wir uns via Schiff auf den 35minütigen Weg nach Waiheke Island gemacht. Nachdem die erste Explorer Tour um 10 Uhr bereits ausgebucht war, haben wir die um 12 genommen. Sind allerdings trotzdem mit dem früheren Schiff rüber, sehr schöne Fahrt, auch wenn ich keinen Rock anziehen hätte sollen… :) Dort angekommen, wussten wir nicht so recht wohin, gab auch keine weiteren Informationen. Draußen auf dem Parkplatz haben wir ein Schild gefunden „20 min. walk to Oneroa Village“. Ohne zu wissen was das ist, aber weil es schnell gehen sollte, sind wir durch nen netten Weg wie im Dschungel nach Oneroa gelaufen. Unterwegs haben wir nur eine Spinne und eine kaputte Brücke getroffen. Am Ende angekommen, wussten wir immer noch nicht, was und wo Oneroa ist. Erst nach ner Weile haben wir gemerkt, dass es ein Stadt- bzw. Inselteil ist, sozusagen das "Zentrum". Immerhin haben wir eine Information Site ausfindig machen können, die Dame hat uns dann den Onetangi Beach und nen Weinhang empfohlen. Haben uns noch ein wenig im kleinen Oneroa umgesehen, Wegzehrung gekauft und sind schließlich mit dem Bus zur Fähre zurück, um den Explorer Bus zu kriegen. Die Tour selbst war ziemlich gut und wohl auch das Wichtigste, was man in Waiheke machen sollte (außer an den Strand gehen). Denn irgendwie gibt’s auf der Insel tatsächlich wenig und wenn, dann ist alles verstreut. Wenn überhaupt mit dem Bus erreichbar, dann kommt der nur alle Stunde, das heißt, wenn man schnell aussteigen will, um was zum Essen zu kriegen, kann man nicht gleich weiter… Der Busfahrer hat uns in seinem quietschenden Bus über sehr, sehr steile Berge auf und ab gefahren, zu netten Aussichtsplätzen, von denen man quasi paradiesische Fotos schießen kann und an ein Restaurant am Strand. Erst einmal ein Eis geschnappt – für den Hunger – und dann Meer geguckt und ein bisschen geplantscht.

Bucht auf Waiheke

Ein Magnum am Meer

Wir wussten nicht, dass die Tour damit schon zu Ende war, deswegen sind wir wieder mit nach Oneroa gefahren. Dort war es dann schon 3, wir wirklich sehr hungrig, haben gott sei Dank einen Laden zum Essen gefunden: Fish `n`Chips, mit denen wir dann zu einem netten Bänklein mit Panorama-Blick über eine Bucht gelaufen sind. Blöderweise sind die Busse an die Strände schon abgefahren, so dass wir erst in Onetangi ankamen, als der Himmel zuzog. Den ganzen Tag wars schönes Wetter, doch beim Schifffahren und im Dschungel hab ich nen Pulli gebraucht und im Bus war auch keine Sonne. Das war bisschen blöd, aber wir sind trotzdem baden gegangen und auch n Weilchen geblieben.

Mefu am Onetangi Beach

Sonnenuntergang am Onetangi Beach

Haben noch n paar Muscheln gesammelt, weil der Bus mal wieder so lange gebraucht hat und dann schon im Dunkeln wieder mit der Fähre zurück.

Donnerstag, 6. März 2008

Ausflug nach Devonport

Nach der Uni am Morgen sind wir mit dem Schiff nach Devonport, einem Stadtteil Aucklands, gefahren. Dort ein bisschen bei den Shops vorbeigeguckt, einen leckeren chocolate x bun gegessen und dann auf den höchsten Punkt der Insel, Mt Victoria, von dem aus man wunderbare Sicht auf Auckland und die Inseln rundherum hat.

Blick von Devonport auf CBD

Strand in Devonport

Von dort aus sind wir dann an einen der Strände Devonports gelaufen, erstes Mal am Meer!!! Doch da ziemlich viele Wolken am Himmel hingen, war es auch recht kalt. Todesmutig bin ich in meinen Bikini geschlüpft und ins Wasser gelaufen und gelaufen und gelaufen, doch das Wasser ging uns einfach nicht weiter als bis zu den Schenkeln. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr, Mefu ist noch weitergelaufen, ich wieder zurück. Hab n paar Fotos geschossen, um die Entfernung zu dokumentieren:

Mefu beim Ins-Wasser-Laufen

Eine Schifffahrt die ist schön - Harbour Bridge

Anschließend sind wir wieder mit der Fähre über das schöne Meer zurück. Bin dann gleich weiter in die Brooklynbar zum International Welcome Day der Uni. War sehr lustig dort, eingangs gabs für jeden ne Frage mit Neuseelandbezug, nach deren Beantwortung man ein Beer oder Wine for free erhalten hat. Ich weiß nicht mehr, wie viele Fragen ich beantwortet habe, war wohl eine zu viel.

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